Die Entstehung
von Fort Steel ist eng mit der Entdeckung von Gold in dem Wild Horse Creek
in den 1860er Jahren verbunden.
Der Goldrausch
gipfelte im Jahr 1865 als ungefähr 5000 Goldsucher in der Gegend ihr Glück
versuchten.
Der Goldfund
war groß und viele Goldgräber sollen zwischen 40.000 und 60.000 Dollar in
jenem Sommer verdient haben.
Ein Möchtegern
Bergmann namens John Gailbraith erkannte, dass eine Fähre auf dem Kootenay
River notwendig war.
Um diesen
Betrieb erschien eine kleine Gruppe von Häusern, genannt Gailbraith's Ferry.
Der Fährbetrieb
brachte den Gailbraiths gutes Geld ein,
bis die
erste Brücke im Jahr 1888 über den Kootenay River errichtet wurde.
Bis dahin aber
waren sie schon als die Begründer der Stadt allgemein anerkannt.
Bis im Herbst
des Jahres 1865 waren die leicht zugänglichen an der Oberfläche liegenden
Goldfunde zum größten Teil erschöpft.
Um einen Gewinn
zu erzielen musste man Schächte graben und in hydraulische Werkzeuge
investieren..
Weil die
meisten Bergleute nur an einem schnellen Gewinn interessiert waren, zogen
viele weiter,
so dass 1882
nur noch 11 Siedler in der Kootenay Gegend zurückblieben.
Der Bau der
Canadian Pacific Railway ein paar Jahre später, regte viele Prospektoren und
Siedler an zurückzukehren.
Als mehr und
mehr Leute in die Gegend ankamen, schienen Landansprüche zwischen den
Indianer und Siedler unvermeidbar.
Der größte
Disput war zwischen Häuptling Isadore und Oberst James Baker über ein Stück
LAnd genannt Joseph's Prärie, die Stelle wo heute die Stadt Cranbrook steht.
Die Spannung in der Gegend erreichte ihren Höhepunkt im Jahr 1887 als der
Wachtmeister zwei junge Mitglieder der Isadore-Bande festnahm, die des
Mordes zweier Bergleute verdächtigt waren, der vor 3 Jahren ausgeübt worden
war.
Zusammen mit 30
Männern stürmte Häuptling Isadore das Gefängnis und befreite die Gefangenen.
Kommissar Samuel B. Steele und 75 Mitglieder der Northwest Mounted Police
kamen, um den Konflikt zu lösen.
Sie bildeten
den ersten Posten westlich der Rocky Mountains.
Nachdem sie die
Mordanklagen abweisen konnten und die Landansprüche aushandelten, zogen sie
im Jahr 1888 weg.
Die Bewohner
der Gegend ersuchten die Dominion Regierung den Namen der Siedlung von
Gailbraiths Ferry in Fort Steele zu ändern zu Ehren von Sam Steele, dem
Kommissarder NWMP-Division.

